Manumera™ – Stickstofffixierer
Preisspanne: €75.00 bis €485.00
Manumera Stickstofffixierer
Manumera™ Stickstoffbinder gewährleistet die optimale Nutzung Ihrer Gülle. Stickstoffverluste und -zersetzung werden durch Bakterien und Enzyme verhindert. Das Ergebnis ist eine bessere Stickstoffverwertung und eine erhöhte Produktion von leicht resorbierbarer organischer Substanz für Boden und Pflanzen. Zudem wird Schaumbildung verhindert.
Versuche haben gezeigt, dass zusätzlich 10 % Stickstoff und sogar 15 % Phosphat im Gülle gebunden wurden!
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Güllebehandlung: Manumera® Stikstofffixierer
Manumera Menge: Manumera Stikstofffixierer 500 gram, Manumera Stikstofffixierer- 5 kg
Kategorie: Stall & Tier


Obwohl die Berichterstattung den Tierhaltungssektor als Hauptursache des Problems stark negativ darstellt, gibt es tatsächlich viele Möglichkeiten, die Stickstoffemissionen aus diesem Sektor zu reduzieren. Eine dieser Lösungen ist unsere Manumera™ Stickstofffixierer. Sie trägt zu geringeren Ammoniakemissionen bei und führt zudem zu einer effizienteren Gülleausnutzung, was angesichts der geltenden Vorschriften unerlässlich ist.
In der Gülle im Mistkeller laufen verschiedene Prozesse ab, die den Zustand und die Effizienz der Gülle beeinträchtigen. Dadurch wird die Gülle auf den Feldern weniger effektiv genutzt als möglich. Durch die Zugabe von Manumera™ wird die Gülle optimaler genutzt.
Mit Manumera™ wird Ammoniakstickstoff in organischen Stickstoff umgewandelt. Organischer Stickstoff verflüchtigt sich nicht, wodurch Stickstoffverluste reduziert werden. Darüber hinaus verbessert sich das Stallklima durch die geringere Verflüchtigung. Manumera™ verringert außerdem die Fäulnisbildung in der Gülle. Darüber hinaus erhalten Fermentationsorganismen mehr Zeit zur Entwicklung, wodurch die Gülle besser reifen kann. Dies führt zu leicht resorbierbarem organischem Material und somit zu einer effizienteren Gülle. Folglich kann der Boden die Gülle besser aufnehmen, was eine bessere Nutzung ermöglicht.
Dank der aeroben Bakterien in Manumera™ bilden sich keine Krusten auf der Gülle, wodurch eine homogene Mischung entsteht. Diese Bakterien hemmen zudem die Methanproduktion und verhindern so Schaumbildung.
Vorteile des Stickstofffixierers Manumera™
– Geringere Stickstoffverluste
– Besseres Stallklima durch geringere Ammoniakverflüchtigung
– Effizientere Gülle durch höheren Gesamtstickstoffgehalt und mehr organisches Material
– Geringere Dieselkosten durch homogene Mischung und keine Krustenbildung
– Weniger Geruch aus der Gülle
– Geringerer Bedarf an Kunstdünger
Anwendung
Um die optimale Wirkung von Manumera™ zu gewährleisten, ist die korrekte Dosierung wichtig. Während der Stallsaison werden 250 g/Woche/100 Kühe benötigt. Manumera™ wird in Wasser aufgelöst und anschließend auf den Spaltenboden aufgetragen. Bei dieser Anwendung beträgt der Verbrauch 1 kg/Monat/100 Kühe, was Kosten von ca. 3 Cent/Kuh/Tag entspricht.
Durchmischen ist grundsätzlich vorteilhaft. Da sich jedoch keine Krusten bilden (vorausgesetzt, das Produkt wird wöchentlich frisch aufgetragen), kann die Mischzeit deutlich reduziert werden.
Manumera™ Stickstofffixierer ist in 500-g-Dosen (75 €) und 5-kg-Eimern (485 €) erhältlich.
Unbehandelte Gülle, wie sie im Mistkeller gelagert wird, ist eine Quelle für Ammoniakemissionen. In vielen Ställen gelangen Urin und Mist auf den Spaltenboden, bevor sie in den Mistkeller fallen. Dabei kommen Mist und Urin in direkten Kontakt. Die Urease im Mist reagiert mit Harnstoff und wandelt diesen in Ammonium um. Ammonium und Ammoniak stehen im Gleichgewicht, d. h. im Mistkeller ist jeweils die gleiche Menge an Ammonium und Ammoniak vorhanden. Ammonium wird daher so lange in Ammoniak umgewandelt, bis das Verhältnis wieder 1:1 beträgt. Zusätzlich kann Ammoniak verdunsten und somit aus dem Mistkeller entweichen. Dadurch wird weiteres Ammonium in Ammoniak umgewandelt. Verdunstung bedeutet einen Verlust an Ammoniak und damit auch an Stickstoff.
Aufgrund des geringen Kohlenstoffgehalts im Mistkeller vermehren sich die anaeroben Bakterien, die für den Mistabbau verantwortlich sind, besonders schnell. Diese Bakterien wandeln die organischen Bestandteile des Mists unter anaeroben Bedingungen in schwer resorbierbare anorganische Stoffe um. Dies ist Zersetzung. Ein dabei entstehendes Abfallprodukt ist eine negativ geladene Verbindung mit einer OH⁻-Gruppe. Diese basische Gruppe führt zu einem pH-Anstieg, was für diese Gruppe anaerober Bakterien günstige Bedingungen schafft. Dadurch schreitet die Zersetzung in der Gülle weiter voran, was zu einem größeren Verlust an leicht resorbierbarem organischem Material führt.
Diese Zersetzung verursacht außerdem Krusten auf der Gülle. Dadurch entsteht ein heterogenes Gemisch, das längeres und intensiveres Mischen erfordert. Darüber hinaus ist es diese Zersetzung, die den Geruch verursacht. Der hohe pH-Wert sorgt zudem dafür, dass Krankheitserreger in der Gülle weiterhin gut überleben und sich vermehren können. Folglich bleibt der Infektionsdruck bestehen.
Darüber hinaus sind diese anaeroben Bakterien für die Methangasproduktion verantwortlich. Dieses Methangas bildet sich am Boden der Gülle und steigt als Gasblasen wieder auf. Diese Gasblasen sammeln sich an der Oberfläche der Gülle und bilden mit der Zeit eine große, schaumige Deckschicht. Dies beansprucht viel Platz im Mistkeller und verursacht heutzutage hohe Kosten. Manumera™ Stickstoffbinder für optimale Gülle
Durch die Zugabe von Manumera wird die Gülle optimaler genutzt. Manumera enthält verschiedene Bakterien und Enzyme, die unter anderem dafür sorgen, dass Ammoniakstickstoff in organisch gebundenen Stickstoff umgewandelt wird. Dieser organisch gebundene Stickstoff ist nicht flüchtig, Ammoniakstickstoff hingegen schon. Dadurch bleibt der Stickstoff in der Gülle erhalten und es kommt nicht zu Ammoniakverflüchtigung. Dies führt zu geringeren Emissionen und somit zu einem besseren Stallklima. Darüber hinaus behält die Gülle ihren Wert, was eine effizientere Ausbringung auf dem Land ermöglicht.
Zusätzlich hemmt die Zugabe von Manumera die Fäulnis. Die Bakterien und Enzyme in Manumera binden die Fäulnisprodukte. Folglich bilden sich keine OH⁻-Ionen in der Gülle, wodurch der pH-Wert konstant bleibt. Dies verhindert die Vermehrung von Fäulnisbakterien. Darüber hinaus erhalten Gärungsorganismen eine höhere Überlebenschance und können den Gärungsprozess vollständig durchlaufen. Dadurch reift der Mist anstatt zu faulen, was die Entwicklung der Gärungsorganismen fördert. Während dieses Reifeprozesses werden Abfallprodukte in leicht resorbierbare organische Substanzen umgewandelt. Die Entwicklung der Gärungsorganismen sorgt zudem dafür, dass Fäulnisbakterien unterdrückt werden. Dies bedeutet im Wesentlichen, dass die Gülle mehr leicht resorbierbare organische Substanzen enthält.
Durch die optimale Reifung bilden sich keine Krusten auf dem Mist, und die Gülle ist eine homogene Mischung. Folglich ist weniger Mischen erforderlich, was Dieselkosten spart. Auch der Geruch ist aufgrund der optimalen Reifung deutlich reduziert. Da der pH-Wert niedrig bleibt, ist es für Krankheitserreger schwieriger zu überleben, und der Infektionsdruck ist geringer.
Die aeroben Bakterien in Manumera zersetzen die Nährstoffe, die anaerobe Bakterien zur Methanproduktion benötigen. Folglich ist die Methanproduktion am Boden der Gülle geringer. Dies führt zu weniger Methangasblasen an der Oberfläche der Gülle. Dadurch entsteht kaum oder gar kein Schaum an der Oberfläche, wodurch mehr Platz für die Gülle zur Verfügung steht.
Durch die Zugabe von Manumera wird die Gülle optimaler genutzt. Dies äußert sich in einem höheren Gesamtstickstoffgehalt im Dung, geringeren Dieselkosten, einem besseren Stallklima, einer besseren Dungnutzung auf den Feldern, weniger Geruch und einem geringeren Bedarf an Kunstdünger.









